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Ludwig Bechstein (* 24. November 1801 in Weimar; † 14. Mai 1860 in Meiningen) war ein deutscher Schriftsteller, Bibliothekar und Archivar.

  • Ludwig Bechstein

  • Sammelbände, Romane, Gedichte

  • Einzelne Märchen

Ludwig Bechstein wurde als unehelicher Sohn der Johanna Carolina Dorothea Bechstein und eines französischen Emigranten unter dem Namen Louis Dupontreau geboren. 1810 adoptierte ihn sein Onkel Johann Matthäus Bechstein. Seither trug er den Namen Ludwig Bechstein. Durch seinen Onkel konnte Bechstein die Schule besuchen und 1818 eine Apothekerlehre in Arnstadt, Meiningen und Salzungen beginnen. Später ermöglichte ihm ein Stipendium des Herzogs von Sachsen-Meiningen das Studium der Philosophie, Geschichte und Literatur in Leipzig und München. In Leipzig schloß er sich der Burschenschaft an. Im Jahr 1831 wurde er herzoglicher Kabinettsbibliothekar in Meiningen, 1840 Hofrat und 1848 Archivar des hennebergischen Gesamtarchivs. Er gründete 1832 den Hennebergischen altertumsforschenden Verein. Im Jahr 1842 wurde er in die Freimaurerloge Charlotte zu den drei Nelken in Meiningen aufgenommen.

Bechsteins patriotische Lyrik und seine historischen Erzählungen sind heute kaum noch bekannt. Geblieben sind seine Märchensammlungen (Bechsteins Märchen).

Bechstein sammelte auch Sagen. Sein umfangreiches Deutsches Sagenbuch (1853) ist zwar längst nicht so populär wie seine Märchensammlung, wird aber bis heute gern als Kompendium des deutschen Sagenschatzes verwertet. Auch Bechsteins Veröffentlichungen über Thüringen erlebten immer wieder Neuausgaben, beispielsweise sein Band in der Reihe Das malerische und romantische Deutschland.

Mit der Biographie über seinen Adoptivvater, Dr. Johann Matthäus Bechstein und die Forstacademie Dreißigacker. Ein Doppel-Denkmal von Ludwig Bechstein, schuf er 1855 die erste eigenständige Lebensbeschreibung eines deutschen Forstmannes in Buchform überhaupt.

  • Thüringische Volksmärchen, 1823, Verlag Rockstuhl, Reprint 2002, ISBN 3-936030-71-5
  • Die Weissagung der Libussa, 1829, Verlag Rockstuhl, Reprint, ISBN 3-936030-91-X
  • Mährchenbilder und Erzählungen, 1829
  • Die Haimons-Kinder (Gedichte), 1830
  • Erzählungen und Phantasiestücke, 1831
  • Arabesken (Novellen), 1832
  • Novellen und Phantasiegemälde, 1832
  • Grimmenthal (Roman), 1833, Verlag Rockstuhl, Reprint 2003, ISBN 3-936030-84-7
  • Der Fürstentag (Roman), 1834
  • Luther (Gedicht), 1834, Verlag Rockstuhl, Reprint, ISBN 3-936030-94-4
  • Novellen und Phantasieblüten, 1835
  • Der Sagenschatz und die Sagenkreise des Thüringerlandes, 1835-38, Georg Olms Verlag, Reprint 2003, ISBN 3-487-11991-9
  • Gedichte, 1836
  • Fahrten eines Musikanten (Novellen), 1837
  • Grumbach (Roman), 1839
  • Aus Heimat und Fremde (Erzählungen), 1839
  • Clarinette (Roman), 1840
  • Der Sagenschatz des Frankenlandes, 1842
  • Deutsches Märchenbuch, 1845, Georg Olms Verlag, Reprint 2003, ISBN 3-487-11991-9
  • Berthold der Student (Roman), 1850
  • Die Manuskripte Peter Schlemihls, 1851
  • Deutsches Sagenbuch, 1853, Georg Olms Verlag, Reprint 2003, ISBN 3-487-12501-3
  • Volkserzählung , 1853, Verlag Rockstuhl, Reprint, ISBN 3-936030-92-8
  • Hainsterne (Erzählungen), 1853
  • Der Dunkelgraf (Roman), 1854
  • Zweihundert deutsche Männer in Bildnissen und Lebensbeschreibungen, 1854
  • Hexengeschichten, 1854, Georg Olms Verlag, Reprint 1984, ISBN 3-487-08260-8
  • Romantische Sagen und Märchen, 1855, Verlag Rockstuhl, Reprint 2003, ISBN 3-936030-93-6
  • Dr. Johann Matthäus Bechstein und die Forstacademie Dreißigacker. Ein Doppel-Denkmal von Ludwig Bechstein, Meiningen 1855
  • Neues deutsches Märchenbuch, 1856
  • Die Geheimnisse eines Wundermannes, 1856
  • Thüringer Sagenbuch, 1858, Verlag Rockstuhl, Reprint 2001 in zwei Bänden, ISBN 3-936030-07-3 und ISBN 3-936030-08-1
  • Wartburg (Gedichte), 1859
  • Thüringens Königshaus, 1860

  • Der Schmied von Jüterbog (in: Deutsches Märchenbuch, 1845)
  • Das klagende Lied (in: Neues deutsches Märchenbuch, 1856)

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